Auf ihrem aktuellen Album machen die Slackers vor allem das, was sie sonst hassen. Sie covern bekannte Popsongs wie es sonst drittklassige Skabands tun. Warum? Denn eine der besten und innovativsten Skabnads der Welt haben das eigentlich nicht nötig. Die Idee stammt von Tom Gibbons von whatevksi.org und er schlug auch gleich jede Menge Titel aus den 60ern vor.
Es sollte so sein, als höre man Radio, aber es wird immer die selbe Band gespielt, nämlich die Slackers. Gesagt, getan, nur dass plötzlich neben einigen Stücken aus den 60ern auch jede Menge Titel aus den 80ern auf der Liste standen, eigentlich eine Periode, die die Slackers mit lahmer, langweiliger und überflüssiger Musik verbinden. Dies wurde so konsequent umgesetzt, dass die Bandmitglieder vor allem Titel bearbeiteten, die sie eigentlich gar nicht mögen, um einmal ihre guten Seiten ans Tageslicht zu bringen. So werden Titel wie "Game Of Love", "Reach Out", "Attitude" und "Like A Virgin" (wollte Vic Ruggiero unbedingt aufnehmen) in ein passendes Skagewand gekleidet. Auch einige Klassiker wie "Strychnine", "Jeepster" und "The Letter" sind zu hören. "Radio" ist eine für die Slackers sehr ungewöhnliche Platte, aber trotz des Coverkonzepts durchaus sehr gelungen!