LAL aus Toronto verstehen sich nicht als Band, sondern als Teil eines produktiven Kollektivs aus Künstlern, Dichtern, Filmemachern, Musikern, Tänzern und politischen Aktivisten. Ihr Album "Deportation" (2008) setzt sich zum Beispiel mit den Folgen des 11. September ausseinander, mit Migration, Militarismus, gesellschaftlichen und perönlichen Veränderungen... Dies geschieht nicht ohne Grund, haben doch alle Bandmitgkieder einen Migrationshintergrund.
Das aktuelle Album verstehen sie als Antwort auf eine Welt, die von den konservativen Kräften dominiert wird, die die Menschen an den Rand drängt und den Graben zwischen arm und reich vergrößert. Musikalisch bedienen LAL sich bei Elektro, Trip Hop, Folk, Pop, Jazz, Soul und World Music. Dabei erschaffen sie einen eigenständigen Sound, Schubladen sind ihnen suspekt. Der Sound ist sehr ruhig und psychedelisch, lädt zum Träumen und Nachdenken und natürlich zum Zuhören ein.