Buchbesprechungen

Der Junge, der es regnen ließ

Jugendroman von Brian Conaghan, Baumhaus Verlag, 12,99 Euro

Es ist wirklich nicht leicht, als Teenager mit der Familie umzuziehen und damit das bekannte Terrain zu verlassen. Für Clem erweist sich der Umzug mit seiner Familie von Brighton nach Glasgow als wahres Desaster. Bei den Lehrern seiner neuen Schule ist er zwar beliebt, weil er sich z.B. für  Literatur und Musik interessiert und in Rosie hat er auch eine Freundin gefunden. Doch die sog. NED’s, Wortführer an der Schule treiben es weit mit ihrem Mobbing gegen Clem mit dem fremden Akzent. Zu weit, denn Clem muss sich wehren, beschließt er. Sein Entschluss reift während eines langen Streifzugs durch die Stadt und an Plätze, die er durch Rosie kennen gelernt hat. Und so soll es am nächsten Schultag eine Entscheidung geben.Wie sehr viele Jugendromane erzählt auch Brian Conaghan diese Geschichte aus der Sicht von Clem. Das hat Tradition und soll jugendliche Leser mehr ansprechen. In diesem Fall  funktioniert das wunderbar, denn als Leser kann man so vollkommen in Clems Sichtweise eintauchen. Seine Gedanken sind zuweilen wirr, oft aber erstaunlich abgeklärt und durch seine Emotionalität hat er jeden Leser sofort auf seiner Seite. Durch den  actionreichen Showdown, ist mit dem offenen Ende auch eine Fortsetzung möglich.

mitteilen




Zurück

 
nach oben