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Den Abschluss in der Tasche – und dann?

So langsam rückt er näher, der große Tag! Der Tag, an dem ihr die Schule hinter euch gebracht habt und feierlich euer Abschlusszeugnis überreicht bekommt. Aber was kommt dann? 

Es ist gar nicht so leicht, diese wichtige Entscheidung zu treffen, denn schließlich legt ihr damit den Grundstein für eure berufliche Laufbahn und somit für etwas, was euch euer ganzes Leben lang begleiten soll. 

Noch weiter zur Schule gehen und einen höheren Abschluss anstreben? Ausbildung? Studium? Freiwilliges Jahr? Möglichkeiten habt ihr erst einmal viele! Nun heißt es, die für euch richtige auszuwählen. 

Helfen kann euch hierbei, wenn ihr euch selbst einige Fragen, wie „Was kann ich, was interessiert mich, was will ich?“ stellt.

Vielleicht denkt ihr, was interessiert mein Hobby bei der Wahl des beruflichen Lebenswegs? Aber eure Hobbys können eine Menge darüber aussagen, was für ein Typ ihr seit. 

Auch eure Lieblingsfächer in der Schule können helfen zu entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Wer mit Mathe nichts am Hut hat, für den ist der Gedanke viel mit Zahlen zu jonglieren wahrscheinlich eher gruselig. 

Überlegt euch auch, ob ihr eher zu den Denkern gehört, die Lösungen am liebsten in der Theorie suchen, oder eher zu den Machern, die alles direkt anpacken und ausprobieren möchten, um zur Lösung zu kommen. 

Gibt es ein Gebiet, in dem ihr euch so richtig gut auskennt? Wenn ihr beispielsweise schon immer gerne ölverschmiert am Fahrrad, Moped und Mamas Auto mit herumgeschraubt habt, wäre es ja auch eine Option dies beruflich zu machen. Oder als Negativbeispiel: Jemand, der nicht gerne spricht – schon gar nicht mit fremden Menschen – wird sich wohl in einem Beruf, wo das zum täglich Brot gehört, nicht wohlfühlen. Wenn ihr euch dazu zählt, wäre wohl so etwas wie Verkäufer oder Arzthelferin nicht unbedingt der Favorit bei der Berufswahl. 

Manchmal hilft es übrigens Leute zu fragen, die euch gut kennen. Man selbst bemerkt vielleicht  einige Eigenschaften an einem selbst gar nicht. Das ist echt spannend, wenn ihr die Fragen mal von einer Freundin, der Mutter oder dem Lehrer beantworten lasst. Es könnte sein, dass ihr echt neues über euch selbst erfahrt. 

Wenn ihr so eine erste Sondierung eurer Vorlieben, Stärken und Schwächen vorgenommen habt, könnt ihr gut vorbereitet in die nähere Auswahl gehen. 

Bei der Agentur für Arbeit und auch im Internet gibt es Unterstützung bei der Orientierung.

Macht mal einen Termin im BiZ (Berufsinformationszentrum) – da sitzen Fachleute, die euch gute Tipps geben und Fragen beantworten können. 

Oder schaut euch mal im Internet um! Da gibt es viele Möglichkeiten – hier einmal ein paar Tipps, die uns ganz gut gefallen haben: 

www.planet-beruf.de

www.azubi-azubine.de

www.ipersonic.de

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