Aus der Region

Bündnis für geflüchtete Jugendliche

Etwa 220 minderjährige Flüchtlinge leben in Neumünster. Sie haben alleine ihre Heimat verlassen und sollen nun besondere Unterstützung erfahren. Ein breites Bündnis aus gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen und Kirchen ruft dazu die Bürger der Stadt auf, die Jugendlichen bei ihrer Integration ehrenamtlich zu begleiten. Ein erster Schritt können demnach Freizeitangebote von Privatleuten für die meist 15 und 16 Jahre alten Jungen sein: Ausflüge, Sport oder Hilfe beim Deutschlernen. Dabei können sich beide Seiten erst einmal kennenlernen. Der nächste Schritt wäre eine Patenschaft über einen längeren Zeitraum, die den Jugendlichen helfen soll, sich in der deutschen Gesellschaft zurechtzufinden. Wer bereit ist noch mehr Verantwortung zu übernehmen, kann sich um eine Vormundschaft für einen jugendlichen Flüchtling bemühen, also vor dem Gesetz an die Stelle der Eltern treten. Im Rathaus ist eine erste Anlaufstalle eingerichtet, hier vermittelt Eilean Layden zwischen ehrenamtlichen Helfern, Jugendhilfeorganisationen und minderjährigen Flüchtlingen.

Bei Fragen und Infos unter Tel.: 04321 | 240 26 07 und www.kirchenkreis-altholstein.de

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